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VÖGB

Europa an den Grenzen - Grenzen Europas?

Datum04.02.2020 09:00 bis 04.02.2020 17:00 WoAK-Bildungshaus Jägermayrhof
Römerstraße 98
4020 Linz
VeranstalterVÖGB Oberösterreich KapitelSpezialseminare SchlagworteEuropa, Grenzen
SeminarinhaltDie europäischen, wohlfahrtsstaatlich ausgerichteten Modelle sind durch die neoliberalen Strukturänderungen im völligen Umbau begriffen. Sozialpolitische Reformen münden in Sparmaßnahmen und Sozialabbau. Viele Aufgaben, die bisher der Staat erfüllte und die zu den großen Errungenschaften des Wohlfahrtsstaates zählten, werden an den Privatbereich abgewälzt. Aspekte wie Gesundheit, Pflege, etc. werden dadurch wieder stark vom Einkommen abhängig und schüren das Ungleichgewicht in der Bevölkerung Wir wollen beleuchten, welche Auswirkungen dieser Strukturwandel im Europäischen Raum hat und hinterfragen dabei wo die Grenzen Europas sind. Nicht nur aus geografischer, sondern vor allem auch aus politischer Sicht. Dabei stehen die internationale Zusammenarbeit und eine Betrachtungsweise weit weg vom rechtspopulistischen Wir-und-die-Anderen im Fokus. Wir hinterfragen, wofür Europa steht und welche Werte in einem gemeinsamen Europa nötig sind. Denn, wie man anhand der aktuellen Umweltdebatte und "Fridays for future" Bewegung sehen kann, machen viele Thematiken nicht vor den nationalen Ländergrenzen halt, sondern erfordern ein Handeln über Grenzen hinweg. Bei diesem Symposium wollen wir uns dem Wettstreit jener Bewegungen widmen, die einen Ausweg aus der neoliberalen Sackgasse Europas suchen: - Am Beispiel der vom griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis ins Leben gerufenen Bewegung "DiEM 25". Einer europaweiten Bewegung zur Demokratiestärkung, um Tendenzen wie Menschenverachtung, Fremdenfeindlichkeit und Nationalismus entgegenzuwirken. "Europa ist reformierbar". - Am Beispiel der französischen, von Jean-Luc Mélenchon ins Leben gerufenen Bewegung "La France Insoumise" (das unbeugsame Frankreich), eine "Revolution der Bürger" für mehr soziale Gerechtigkeit. - Am Beispiel der Ausrufung der Republik Europa nach Ulrike Guérot, Robert Menasse und Milo Rau. Für eine andere Globalisierung. - Am Beispiel der S&D, der Sozialdemokratische Fraktion im Europaparlament
SeminarzieleBewusstsein für ein notwendiges Handeln über Ländergrenzen hinweg schaffen Kooperationen fördern und Alternativen aufzeigen, welche Konstruktion die EU braucht, um nicht durch nationalistische Bewegungen überrannt zu werden Sichtbarmachen von Herangehensweisen und Best Practise, um dem Neoliberalismus und rechtspopulistischen Tendenzen zu begegnen Die europäische Wertediskussion hinsichtlich eines Strukturwandels anzufachen, der wieder die Menschen in den Fokus rückt, Ungleichgewichte beseitigt und den sozialen Gedanken fördert TeilnehmerInnen-InformationAnmeldung bis spät. 3. Jänner 2020 Zielgruppen:Betriebsräte/-innen, Personalvertreter/-innen, Jugendvertrauensräte/-innen, Hauptamtliche und Funktionäre/-innen aus AK, ÖGB und Gewerkschaften, Vertreter/-innen von verwandten Netzwerken, Kooperationspartner/-innen, kritische und politisch Interessierte ÖGB Mitglieder Maximale TeilnehmerInnenzahl100 Reservierte Plätze für Frauen0 Teilnahmevoraussetzungennur für ÖGB-Mitglieder!
Administrativ verantwortlichRenate Auerböck
Pädagogisch verantwortlichManuela Hotz
Offen fürFunktionärInnen, Mitglieder, MitarbeiterInnen,

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