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Seit 5. Februar 2024 haben wir eine neue Ausstellung im Haus! 

Code Name "Mary": Das außergewöhnliche Leben von Muriel Gardiner

Dauer: 05. Februar 2024 bis 12. April 2024
Wo: Ausstellungsbereich des Veranstaltungszentrum Catamaran
Adresse: Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien

Universität Wien; Ausstellungsfoto: Joseph Krpelan |www.derknopfdruecker.com

Die Ausstellung entstand durch die Zusammenarbeit von:

  • Freud Museum London
  • Fachbereichsbibliothek Zeitgeschichte, Universitätsbibliothek Wien
  • Forum "Zeitgeschichte der Universität Wien"
  • Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien
  • Institut für Historische Sozialforschung

Die äußerst erfolgreiche Ausstellung „Code Name Mary" des Freud Museums London, ergänzt und erweitert durch die Universität Wien, beleuchtet das Leben von Muriel Gardiner, Amerikanerin, Medizinstudentin im „Roten Wien", spätere Psychoanalytikerin und aktiv im Widerstand gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus im Wien der 1930er Jahre. Sie versteckte jahrelang den Führer der "Revolutionären Sozialisten", Joe Buttinger, ihren späteren Ehemann, und verhalf ungezählten Verfolgten zur Flucht aus der Diktatur bis sie Ende 1938 selbst flüchten musste.

Ihre Biografie ist daher eng mit Wien und Österreich sowie der Universität Wien verknüpft, Elemente davon wurde aber von anderen angeeignet und als eigene ausgegeben, zunächst in einem erfolgreichen Buch, das schließlich auch mit Jane Fonda und Vanessa Redgrave verfilmt wurde ("Julia"), und mehrere Oscars erhielt. Gardiner, mittlerweile Psychoanalytikerin in den USA, versuchte, sich ihre Biografie wieder anzueignen: Fakten gegen Fiktionen, Autobiografie gegen Roman, Dokumentarfilm versus Hollywoodfilm.

Muriel Gardiner Buttinger, US-Millionärin im „Roten Wien", und die oscarreife Aneignung ihrer Biografie durch andere stehen im Zentrum der Ausstellung. Daneben werden unter anderem ihre enge Beziehung zu Freuds berühmtem Patienten, dem „Wolfsmann", und ihr Anteil an der Gründung des Freud Museums London behandelt.

Vorschau auf nächste Ausstellungen

Das erwartet dich

Ausstellungsfläche im Catamaran
VÖGB und eSeL.at/Joanna Pianka

Die vom VÖGB organisierten Ausstellungen machen Vergangenes und aktuelles gewerkschaftliches Engagement im In- und Ausland sichtbar. Neben dokumentarischen Ausstellungen werden künstlerische Positionen gezeigt, die sich mit Themen wie Arbeitswelt, Solidarität und soziale Verantwortung auseinandersetzen.

Die Ausstellungsfläche versteht sich dabei als ein Ort des Gespräches und der Diskussion, hier wird Arbeitswelt aus unterschiedlichen Blickwinkeln reflektiert und diskutiert.

Die Rahmenbedingungen für Arbeit haben sich im Laufe der Geschichte sehr stark verändert. Industrialisierung, Kriege, Globalisierung und Migration stellen die Arbeitnehmer:innenbewegung immer wieder vor neue Herausforderungen. Unsere Ausstellungen öffnen den Blick auf nationales und internationales gewerkschaftliches Engagement und verdeutlichen so die Auswirkungen der Globalisierung auf die Lebens- und Arbeitsverhältnisse.

„Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“
(Friedrich Forsthuber- Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen Wien).

Du hast noch Fragen, dann wende dich bitte an:

Kulturlotsin
Teresa Lukas
Johann-Böhm-Platz 1, 1020 Wien